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Seminar „Heilung des inneren Kindes“
Das Kind in uns lebt
An diesem Wochenende wollen wir uns dem Thema „Inneres Kind“ widmen – ein Begriff, der inzwischen allgemein bekannt ist.
Wir beschäftigen uns mit den Blockaden in unserem Erwachsenensein, die ihren Ursprung in unserer Kindheit haben. Als Kind haben wir Überlebensstrategien entwickelt, um dem ständigen Potential von emotionalen Verletzungen auszuweichen oder unsere Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und Liebe zu erfüllen.
So haben wir von den ersten Bezugspersonen in unserem Leben unbewusst meist mehr übernommen, als uns lieb ist. Es geht hier nicht um speziell unglückliche Mutter-Beziehungen. Jede Beziehung zur Mutter ist eine verstrickte, d.h. unfreie, denn wir waren nicht nur neun Monate, sondern auch die ersten Jahre unseres Lebens vollständig abhängig von ihrer Aufmerksamkeit, aber auch von ihren Gedanken, Gefühlen, Ängsten, Sorgen, u.a.m.
Mit selbst kreierten Verhaltensmustern und Strategien ist es uns als Kind dann einigermaßen gelungen, Schmerzen und Ängste zu vermeiden. Obwohl wir diese verinnerlichten Verhaltensmuster als Erwachsene nicht mehr brauchen, existieren sie weiterhin. Denn das Kind von damals lebt weiter in unserem Inneren und hat ständig Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit, Liebe und Anerkennung. Dies ist häufig mit der Angst verbunden, weiter verletzt oder zurückgewiesen zu werden. Damit ist das Kind in uns die Quelle unserer Verwundbarkeiten und der Grund dafür, dass wir unser Fühlen verdrängt haben. Häufig erwarten wir, dass diese Bedürfnisse des Kindes in uns von anderen erfüllt werden. Wenn das nicht geschieht, so sind wir enttäuscht.
Die Bedeutung des Themas „Mutter und Vater in Kindheit und Jugend“ für unser heutiges Leben wird sehr unterschätzt oder gar verdrängt. Egal wie lange die Kindheit her ist oder ob die Eltern noch leben – wir sind geworden, wie unsere Eltern waren, auch wenn wir das mit unserem Verstand weit von uns weisen würden. Denn was wir bis heute tief in uns fühlen und denken, das haben wir unbewusst von den Eltern übernommen. Und was wir über unsere Eltern und unsere Kindheit denken, das prägt unser Leben und wirkt sich massiv in allen Bereichen aus.
So erlebe ich immer wieder in Beratungen Menschen, die sagen: Ich habe meinen Frieden gemacht mit meiner Mutter/meinem Vater. Wenn sie dann jedoch in die Tiefe gehen, dann stellen sie oft sehr überrascht oder gar erschrocken fest, wie wenig da geklärt und wie groß die Verstrickung mit dieser Mutter/diesem Vater noch präsent ist.
Dieser Tag ist kein Lehrseminar, eher ein Tag, an dem du dich ganz dir selbst und deiner Heilung hingeben kannst. Höhepunkt wird die Übertragung der Heilenergie von Elohim Lumina durch mich sein. Durch die Energie der Gruppe wird dies alles noch verstärkt.
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